Miteinander arbeiten ist wie Addition, Zusammenarbeit ist wie Multiplikation
(persische Volksweisheit nach N. Peseschkian)

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Teamentwicklung

Die gemeinsame Arbeit von mehreren, in der Regel gleichberechtigten Personen an einer Aufgabe wird oft als Teamarbeit bezeichnet. Jeder Teamarbeiter braucht Teamfähigkeit (eine Häufung von Sozialkompetenzen), die einen Menschen befähigt, sich einer Gruppe anderer Menschen anzuschließen. Dies wird geprägt durch den Aufbau eines Beziehungsgeflechtes mit den anderen Mitgliedern des Teams/der Gruppe durch soziale Kontakte. Die Art und Weise, wie dieses Beziehungsgeflecht aufgebaut ist und wie es sich entwickelt kann als „Teamkultur“ bezeichnet werden. Beobachtbar wird die Teamkultur beispielsweise durch:

  • Art und Intensität der Kommunikation zwischen den Teammitgliedern
  • Art und Güte der Konfliktlösung
  • Behandlung von Fehlleistungen eines Teammitglieds
  • Bonus/Malus-Regelungen für Leistung und Fehlleistungen
  • Effizienz von Entscheidungsprozessen
  • Fähigkeit zur Problemlösung
  • Fähigkeit zu Innovationen
  • Fluktuation der Teammitglieder
  • Gemeinsame Wertvorstellungen
  • Gemeinsame Ziele
  • Geschriebene und ungeschriebene Spielregeln
  • Grad der Identifikation der einzelnen Mitglieder
  • Hierarchische Strukturen innerhalb des Teams
  • Integrationsfähigkeit des Teams für neue Mitglieder
  • Intensität der gegenseitigen Unterstützung bei der Aufgabenerfüllung
  • Klarheit der Arbeitsteilung und der Verantwortungen innerhalb des Teams
  • Persönliche Sympathie zwischen den einzelnen Mitgliedern
  • Wirtschaftliche Leistung (Erfolg) des Teams im Unternehmen
  • Zufriedenheit / Motivation der Teammitglieder

 
 

Begriffe zum Thema „Team“ werden oft (miss)bräuchlich verwendet. Wir sind der Überzeugung, dass nicht jede Form von „miteinander arbeiten“ zwangsweise die Gütekriterien eines Teams erforderlich macht. Die Erledigung der erfolgsrelevanten Aufgaben einer Organisation, die Organisationsziele, die Organisationskultur und die Mitglieder einer Organisation bestimmen wesentlich die Sinnhaftigkeit von Teamarbeit. Viele Aufgaben in Unternehmen können ebenso gut als Einzelarbeiten oder als Gruppenarbeiten erledigt werden. Stehen jedoch Problemlösungen und Innovation im Vordergrund, gibt es kaum effizientere Strukturen als arbeiten im Team. Entscheidend für ein gutes Team ist die optimale Rollenverteilung. Es muss sowohl den Analytiker und den Visionär, als auch den Macher und den Kümmerer geben. Nur Macher oder nur Visionäre zusammen zu bringen, nützt überhaupt nichts. Zehn gleiche Charaktere schaden mehr als sie nützen! Ohne Führung funktioniert auch Teamarbeit nicht. Gerade an den Teamleadern liegt die Verantwortung für die Produktivität eines Teams.

Wenn Mitarbeiter aus zum Teil ganz verschiedenen Abteilungen einer Organisation nach gängigen Teamregeln erfolgreich sein sollen, erhöht ein strukturierter Teambildungsprozess die Erfolgsaussichten. Dadurch gelingt es, das gemeinsame Ziel zu definieren und die Spielregeln zu vereinbaren. Allfällige Konfliktpotenziale können im Vorfeld besprochen und für den Fall der Fälle strukturiert behandelt werden. Durch einen konkreten Auftrag und einer kommunizierten Teamstruktur kann einem drohenden Chaos vorgebeugt werden.

     
 

Unsere Kompetenz ist die Verdeutlichung von Vorteilen der Teamarbeit, die Erstellung von Teamstrukturen und die Implementierung von erfolgreichen Teams. Dazu verwenden wir unsere gesamte Erfahrung in der Gruppendynamik, der Kommunikation, des erlebnisorienterten Lernens und des Coachings. Wir verstehen uns als „Teamentwickler“.