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"Die systematische Sichtweise der strategischen Unternehmensentwicklung basiert auf der Grundannahme, dass als oberstes Ziel die Befriedigung der Kundenbedürfnisse stehen muss..." |
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PersonalstrategieDie Abhängigkeiten zwischen Personal- und Organisationsentwicklung sind keinesfalls zufällig und unerwünscht. Wie die Unternehmen
und die Mitarbeiter ist die Personalentwicklung gefordert, auf Veränderungen
zu reagieren. Nicht alle Mitarbeiter und Abteilungen sind zu jedem Zeitpunkt
gleich wichtig für ein
Unternehmen. Diese Positionen oder Abteilungen haben aufgrund ihrer Strategieumsetzung
und ihres Beitrages zum Unternehmensergebnis für die gegenwärtige
Situation einer Organisation große Bedeutung.
Personalentwicklung geschieht planmäßig, systematisch und
institutionell verankert. Darunter fallen geplante und systematische Maßnahmen
zur Veränderung von Mensch und Arbeitskontext. Allerdings sollen
dadurch spontane und ungeplante Veränderungsprozesse nicht ausgeschlossen
werden.
Als begleitende permanente Aufgabe ist eine adäquate, leistungsfördernde Entlohnung und ein effizientes Kommunikationssystem zwischen Führungskräften und Mitarbeitern zu betreiben. Diese Aufgaben eines funktionierenden Personalwesens sind eingebettet in eine produktive Gestaltung der Beziehung zwischen den Menschen in der Organisation. In einer kaskadenhaften Darstellung der Unternehmensstrategie, spielt die strategische Personalarbeit eine wichtige Rolle. Sie ergibt sich auf Grund der strategischen Ausrichtung des Unternehmens. Diese ist untrennbar mit den Zielen der einzelnen Unternehmensbereiche gekoppelt.
Die systematische Sichtweise der strategischen Unternehmensentwicklung basiert auf der Grundannahme, dass als oberstes Ziel die Befriedigung der Kundenbedürfnisse stehen muss. Diese Qualitätsanforderung des Marktes steht im Mittelpunkt jeder Planung. Nur dadurch ist eine nachhaltige Produkt- und Leistungsverbesserung zu erreichen. Dafür erforderlich ist das optimale Zusammenspiel zwischen Organisation, Prozessen und Mitarbeiterkompetenzen.
Wir sind überzeugt, dass strategische Überlegungen in den personalwirtschaftliche Aufgaben (Personalplanung, -marketing, -auswahl, -entwicklung, und -beratung) gegenüber administrativen Aufgaben an Bedeutung gewinnen. Die vorhandenen Humanressourcen und deren Pflege spielen sogar in der Standortdebatte eine zentrale Rolle. Das Qualifikationsniveau wird als zentraler Wettbewerbsvorteil in der rasant zunehmenden Internationalisierung gesehen (Stichwort "Humankapital"). Unter diesen Rahmenbedingungen wird die Aus- und Weiterbildung in den nächsten Jahren in international angelegten Studien (Watson-Wyatt, 1995) zu den wichtigsten Aufgaben gesehen.
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